Plattenwaschmaschine Grogi FT1.2
Es gab einige Dinge, die mir an dem Fischertechnikteil noch nicht gefielen, ich zähle sie einfach mit den Lösungen auf:
1. Der Vorschub des motorgetriebenen Arms war trotz Schneckengetriebes noch zu schnell. Lösung: Es wurden weitere Untersetzungen eingebaut. Dadurch wurde das Spiel des Hauptdrehtellers absolut minimiert und der Arm läuft nun wirklich ruckelfrei. Eine zusätzliche Andruckfeder drückt den Arm zusätzlich an, um ein Ruckeln auszuschliessen. Durch das Getriebe liegt die Saugzeit für eine Seite bei exakt einer Minute bei max. Drehzahl. Diese Zeit ist aber variabel durch geregelten Fischertechnik Transformator.
2. Vorher wurde der Faden noch durch den Absaugschlauch geführt. Zudem wurde der Faden noch manuell nachgeführt bzw. nachgespannt. Lösung: Die Fadenführung wurde verändert, zusätzliche Umlenkrollen verbessern diese. Ein zusätzlicher Minimotor mit Getriebe und Spule wickelt den Faden jetzt auf Knopfdruck nach Bedarf auf und spannt ihn gleichzeitig. Der kleine Motor bringt auch das notwendige Gegengewicht für den Arm mit.
3. Das Aufbringen der Reinigungsflüssigkeit soll auch eine Vorreinigung mit sich bringen. Die feinen Mikrofasertücher von Vileda erschienen mir als ideal. Ein Stück abgeschnitten und auf einen Fischertechnikstein geklemmt wird vorne an den Arm geklipst. Eine 10ml Spritze und den 30cm Schlauch einer Butterfly-Infusionsnadel befördert die Flüssigkeit in das Tuch. Der Arm wird auf die Platte gelegt, Plattenspieler läuft, Motor an und die Flüssigkeit wird sauber auf die Scheibe verteilt. Arm ist am Ende, anheben, “Reinigungssteinchen abgeklippt”, Sauger ein, Motor auf Rücklauf (Dafür übrigens der untere Schalter – Rechts / Links, der obere ist für den Fadenmotor) und laufen lassen. Ergebnis trocken, Fingerabdrücke und Staub weg.
Und damit man sich das vorstellen kann, hier die Bilder des angepassten Aufbaus.
Geplant: Test mit Unterdrucksystem “Pressluft” -> “Festo Venturidüse”(Erzeugt Super Unterdruck) -> “Absaugung”












